Pressnitztalbahn

Herzlich willkommen bei der 125-jährigen Pressnitztalbahn und "Gluck Auf" im Erzgebirge !



Im oberen Erzgebirge wird 2017 gefeiert.

Erleben sie das live vor Ort und besuchen Sie die Museumsbahn Steinbach - Jöhstadt.
Dort fuhr vor 25 Jahren die erste Museumsdampflok.

Doch die Eisenbahn in Jöhstadt blickt zum Pfingsten 2017 insgesamt auf eine 125-Jahrige Geschichte zurück.
Denn am 1. Juni 1892 ging die legendäre Pressnitztalbahn in betrieb.
Damals schloss sie mit fast 24 Kilometern Länge die idylisch gelegenen Orte im Pressnitztal und die Bergstadt Jöhstadt in Wolkenstein an die "grosse weite Welt" an.

In den Personenwagen kamen die Menschen aus dem Pressnitz- und Schwarzwassertal sicher und zuverlässig zur arbeit, andere reisten damit in ihre Urlaubsorte. Die Spurweite der Bimmelbahn zwischen Wolkenstein und Jöhstadt betrug dabei nur 750 Millimeter. Trotzdem rollten in den Güterugen einst tausende Möbel, Feuerlöschgeräte, Pappen und Kuhlschranke zu Tale.

In den 1970er  und 1980er jahren fehlte es in der DDR aber an Geld und Arbeitskraften, die Gleise und Brücken der kleinen Bahn instandzuhalten. Um Entgleisungen zu vermeiden, durften die Züge auf vielen Abschnitten nur noch mit stark verminderter Geschwindigkeit durch das Pressnitztal schnaufen.

Im Jahr 1984 stellte die Deutsche Reichsbahn den Reiseverkehr in zwei Etappen ein, im Jahr 1988 auch den verbliebenen  Güterverkehr zwischen Wolkenstein und Niederschmiedeberg.
Parallel hatte im oberen Streckenabschnitt längst der Abriss der Brücken und Gleise begonnen.
Ende 1989 erinnerte fast nichts mehr an die Pressnitztalbahn.

Doch damit wollten sich Eisenbahnfreunde aus ganz Deutschland nicht abfinden.
Sie traten in die bereits 1988 innerhalb des Kulturbundes der DDR gegründete interessengemeinschaft Pressnitztalbahn ein und begannen im Sommer 1990 ab Jöhstadt ehrenamtlich mit dem Wiederaufbau der Gleise.

Der Lokschuppen wurde renoviert und Material und Fahrzeuge nach Jöhstadt geholt.
1992 konnte bereits die erste Dampflok den Museumsbetrieb auf nur wenigen Metern Gleis aufnehmen. Die strecke wuchs von Jahr zu Jahr weiter.
Die ersten 800 M. Streckengleis standen im Jahr 1993 für den Fahrbetrieb zur Verfügung.
Im Frühjahr 1994 war der Bahnhof Schlössel erreicht.



Im vier Kilometer entferntem Ort Schmalzgrube hielten die Züge ab 1995 wieder am Bahnhof.
Dort versperrte allerdings eine Lagerhall den Weiterbau.
Nach Schaffung einer andern Unterstellmöglichkeit konnte der Wiederaufbau fortgesetzt werden.
Schon zum Pfingstfest 1996 war die heutige Gaststätte "Forellenhof" erreicht.
Ein Jahr später lagen die Gleise bereits bist zum Besuchersbergwerk " Andreas-Gegentrum-Stolln"
Damit konnten insgesamt sechs Kilometer Schmalspurbahn wieder befahren werden.



Gleichzeitig erfolgte die Bergung und Restaurierung historischer Schmalspurfahrzeuge.
Vielfach wurden alte Wagenkästen geborgen, die bistzulest noch als Gartenlaube, schuppen oder Hühnerstall Verwendung fanden.
Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten waren notwendig, um daraus wieder richtige Eisenbahnfahrzeuge entstehen zu lassen.
Ausgestattet mit interssanten Accessoires vermitteln die Wagons das flair der 1960er und 1970er Jahre.
Angefangen mit bestimmten Fahrterminen entwickelte sich zunehmend ein regelmäßiger Fahrbetrieb auf der kleinen Bahn.
Dafür sind mittlerweile über 40 betriebsfähige historische Fahrzeuge, davon 6 Dampflokomotiven in Jöhstadt beheimstet.

Bis zum Bahnhof Steinbach waren nun noch knapp zwei Kilometer zu überwinden, zwei größere Brücken und ein Haltepunkt an der Raststätte am Wildbach sowie Gleisanlagen für den Bahnhof zu errichten.
Im vorfeld war es notwendig, ein Gebäude, welches nach der Einstellung der Schmalspurbahn auf derm Bahngelände erichtet wurde , zurückzubauen.
Seit August 2000 pendeln die liebevolll restaurierten Fahrzeuge auf über acht Kilometer Länge zwischen Steinbach und Jöhstadt.

Seitdem widmet sich der Verein, neben dem Fahrbetrieb, dem weiteren Ausbau und der Vervollständigung der Museumsbahn.
So wurden nach historischem Vorbild weitere Gebäude renoviert, fahrzeuge aufgearbeitet sowie eine Streckentelefonanlage mit reileitung errichtet.
Ein Projekt des Vreines ist unter anderem die Wiedererrichtung der gleisanlagen am Bahnhof Jöhstadt, damit die Züge zukünftig wie bereits bis 1984 , am Bahnhofsgebäude beginnen und enden können.



Zur Unterstützung des Vorhabens haben die Mitglieder der Interessengemeinschaft Pressnitztalbahn e.V. eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Auch über ihre Unterstutzung würden wir uns sehr Freuen !
Spendenkonto Commerzbank Chemnitz
IBAN: DE13 8704 0000 0412 2677 00   BIC: COBADEFFXXX